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Die Pastellkreide ist als materielles Ausdruckmittel der Malerei in der Öffentlichkeit vergleichsweise wenig bekannt. Dabei ist die Technik ganz gewiss nicht neu. Die meisten Höhlenmalereien sind mit verdicktem Farbpulver entstanden. Somit kann man die Pastellkreide als ältestes Malmedium ansehen

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Die Pastellkreiden in der jetzigen Form gewannen im 17. und 18. Jahrhundert an Bedeutung als man erkannte wie vielfältig die Ausdrucksweisen dieser Maltechnik war und ist. In Frankreich wurde durch den Hofmaler Maurice Quentin de la Tour die Pastellmalerei höchst populär. Das Pastell galt im18. Jahrhundert genauso wertvoll wie ein Ölgemälde.

Die heutigen weichen Künstler-Pastellkreiden bestehen aus feingemahlener Kreide, Farbpigmenten und Zellkleister als Bindemittel. Die allgemeine Auffassung ist, diese puderige Farbe sei sehr flüchtig und unbeständig. Das Pastellbild kann zwar leicht beschädigt und verwischt werden, bevor es gerahmt ist, aber wenn es erst einmal hinter Glas geschützt ist, hält es oft länger, als jedes mit anderen Malmedien gemalte Bild..

Pastellkreide kann man durch aufsprühen von Fixativ auf dem Malgrund binden.

Hierdurch werden manche Farbpigmente heller, andere dunkeln nach.. Fixativ kann aber auch dem Pastellbild Frische und Glanz verleihen.